Ein Loblied auf den Apfel

Wenn mich jemand nach meinem Liebling­sobst fragt, fällt mir aller­lei ein: rote Johan­nis­beeren. Him­beeren! Erd­beeren. Natür­lich kann es nie genü­gend Erd­beeren geben. Und Kirschen! Aprikosen! Mhhh, und Trauben. So geht es munter weiter.

Der gute, alte Apfel fällt mir komis­cher­weise sel­ten bei dieser Frage ein. Dabei freue ich mich in jedem Jahr wie ein Schneekönig, wenn die ersten Äpfel aus regionaler Ernte zu haben sind und man Fal­lobst für köstliches Apfel­mus sam­meln kann. Früher wuch­sen kleine, grüne und recht saure Äpfel im Garten meiner Eltern. Auf ewig ist der Geschmack dieser Äpfel mit meiner Kind­heit und dem Herbst ver­bun­den. Lei­der mussten die Bäume eines Tages weichen, weil sie sich mit ihren Wurzeln in das Fun­da­ment des Hauses gruben.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig Äpfel sind Auf dem Markt bekommt man viele unter­schiedliche Sorten, während das Ange­bot in den Super­märk­ten oft recht ein­tönig ist. Dabei macht es viel Freude, mal Sorten zu pro­bieren, die man noch nicht kennt. Und dem­nächst gibt es dann Bratäpfel mit viel, sehr viel Vanillesauce!

Foto: Wibke Ladwig

Foto: Wibke Ladwig

Und während ich hier am Schreibtisch sitze und einen köstlichen Braeburn-Apfel ver­speise, summe ich zu einer ver­mut­lich vol­lkom­men falschen Melodie ein altes Kinder­lied:
In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad’ wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träu­men
vom lieben Sonnenschein.

Sie träu­men auch noch weiter
gar einen schö­nen Traum,
wie sie einst wer­den hän­gen
am schö­nen Weihnachtsbaum.

Foto: Wibke Ladwig

Foto: Wibke Ladwig

Und was ist Euer Lieblingsobst?

P.S. Kennt Ihr schon unser Blogstöckchen #Apfel­Nuss­Man­delk­ern über die Zeit bis zum Jahre­sende? Macht mit!

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