Guck mal, wer da hockt! Interview mit Monika Geißler von Landhausidyll-Gartenkeramik

Ob Kuh, Schaf, Schwein, Katze oder Mäuschen: Wenn man den Zaun­hock­ern von Monika Geißler ins Gesicht schaut, ver­mag man kaum zu glauben, dass sie “nur” aus Keramik sind. Jeder einzelne Zaun­hocker hat einen ganz eige­nen Charak­ter.

Vor einer ger­au­men Weile wurde ich über Face­book auf die Landhausidyll-Gartenkeramik aufmerk­sam und ich nahm mir vor, die Schöpferin, Monika Geißler, mal ein wenig über ihre Arbeit auszufra­gen. Zwei Zaun­hocker kön­nen Sie ab dem 10. Mai hier im Blog gewinnen.

Monika Geißler wohnt mit ihrer Fam­i­lie im Oden­wald. Sie hat zuvor viele Jahre in der Wer­be­branche gear­beitet, nach­dem sie in Frank­furt die Akademie für Marketing-Kommunikation besucht und Aus– und Weit­er­bil­dun­gen in Gebrauchs­grafik und Fotografie gemacht hatte.

Monika, wie wur­dest Du zur Schöpferin von Gartenkeramik?

Zur Gartenkeramik bzw. zunächst zum Töpfern generell, kam ich über eine liebe Fre­undin, die mich vor vie­len Jahren ein­lud das mal zu pro­bieren. Gestal­ten und Mod­el­lieren mit Ton­massen wurde auf Anhieb meine große Lei­den­schaft. Als ich mit zwei kleinen Kindern und durch einen Umzug in den Oden­wald, meinem Beruf nicht mehr nachge­hen kon­nte, habe ich kurz­er­hand das Hobby zum Beruf gemacht. Als Baum­schul­tochter und begeis­terte Hob­bygärt­nerin fol­gte die Spezial­isierung auf die Gartenkeramik.

Was begeis­tert Dich an dem, was Du tust?

Aus einem Batzen Ton mit den eige­nen Hän­den etwas Schönes zu Schaf­fen, ihm einen Charak­ter zu ver­lei­hen, das ist immer wieder reizvoll und span­nend. Aber auch die vielfälti­gen Gestal­tungsmöglichkeiten des Werk­stoffs und die unter­schiedlich­sten Effekte die durch Glasuren und Engoben zu erre­ichen sind, finde ich aus­ge­sprochen inter­es­sant. Jedes meiner Keramik­w­erke entsteht mit Freude und Fasz­i­na­tion, es ist für mich wie ein Geschenk meine schöpferische Ader hier ausleben zu dürfen.

Kannst Du Dich noch an Deinen ersten Zaun­hocker erinnern?

Ehrlich gesagt, nicht mehr so genau. Es waren noch zu meiner Hob­byzeit für mich selbst ent­standene Zaun­tiere, die ich alle inzwis­chen nicht mehr habe. Man entwick­elt sich ja weiter.

Jeder Deiner Zaun­hocker hat einen ganz eige­nen Aus­druck. Gibt es lebendige Vor­bilder für die Zaun­hocker oder “wach­sen” sie ein­fach aus Deinen Händen?

Natür­lich schaue ich mir das Gesicht eines Tieres vorher genauer an, aber let­ztlich entsteht die Figur dann frei in meinen Hän­den, ohne Vor­lage. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich beim Arbeiten nach einem Vor­bild zu sehr ins Detail gehe. Das kann bei größeren Werken dur­chaus sin­nvoll sein, bei den Zaun­hock­ern finde ich aber ger­ade die min­i­mal­isierte Form ansprechender.

Gibt es einen Tipp, den Du den Gewin­nern unserer bei­den Zaun­hocker auf den Weg geben möchtest?

Die Zaun­hocker sind nicht nur rein zu Dekozwecken gedacht, wer möchte kann sie zur Bio-Abwehr von Schädlin­gen nutzen. Die Holz­wolle­fül­lung der Zaun­tiere sorgt für einen wack­el­freien fes­ten Sitz auf Pfos­ten oder Zaun­lat­ten, dient aber gle­ichzeitig auch nach­tak­tiven Ohrwürmern, die Minier­fliegen, Schild– und Blat­tläuse fressen, als Tagesver­steck und Über­win­terungsplatz. Weit­ere Infos dazu sind auf meiner Web­site unter den FAQ’s zu finden.

Zum Abschluß drücke ich allen Teil­nehmern des Gewinn­spiels ganz fest die Dau­men. Bin schon sehr ges­pannt und freue mich total.

Her­zlichen Dank, liebe Monika! Wir freuen uns eben­falls und ab dem 10 Mai finden sich hier im Blog mehr Infor­ma­tio­nen zum Gewinn­spiel

Hier geht’s zur Web­site: landhausidyll-gartenkeramik.de

Face­book: facebook.com/LandhausidyllGartenkeramik

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