Köstliche Kräuter: Schnittlauch

3, 2, 1 — los! Los geht’s mit der Freiluft­sai­son. Die ersten son­ni­gen, war­men Tage machen Lust auf Grün und Knall­bunt. Und Kräu­ter­duft! Kräuter sind hüb­sch anzuse­hen und schmecken aus eigener Ernte gle­ich nochmal so gut.

Schnit­t­lauch in Röllchen geschnit­ten schmecken zum Beispiel auf einem frisch geback­enem Brot mit Frischkäse und Tomaten, mit Quark und Pel­lka­rtof­feln oder in einem kun­ter­bun­ten Frühlingssalat.   

Foto: Silke Modjesch

Schnit­t­lauch gehört zu den Lauchgewäch­sen und ist somit eng ver­wandt mit Zwiebel, Schalotte, Knoblauch und Por­ree. Das erkennt man an den run­den, hohlen Stie­len, den kugelför­mi­gen, hel­lvi­o­let­ten Blüten­stän­den und natür­lich am Aroma.

So fühlt Schnit­t­lauch sich wohl
Schnit­t­lauch verträgt sowohl Sonne wie auch Halb­schat­ten, braucht aber immer aus­re­ichend feuchte Erde. Ist der Ballen ein­mal völ­lig aus­getrock­net, verküm­mert die Pflanze.
Eine Dün­gung mit Kom­post oder Mist erfolgt am besten im Herbst. Kräftige Pflanzen kön­nen Sie im Früh­jahr durch Teilen des Wurzel­stockes vermehren.

Schnit­t­lauch benötigt viel Wasser, daher muss man ihn regelmäßig – ob im Topf oder im Beet – durch­drin­gend gießen. Sobald er zu wenig Feuchtigkeit hat, wer­den die Halme schlaff und vergilben schließlich.

Warum nicht mal Schnit­t­lauch­blu­men?
Möchten Sie eine üppige Ernte, soll­ten Sie die Blütenköpfe ent­fer­nen. Ander­er­seits sehen die kugeli­gen Blüten­stände sehr hüb­sch aus, sodass man im Garten den Schnit­t­lauch dur­chaus auch mal aus­blühen lassen darf.

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