Molke weiterverwenden: selbstgemachter Ricotta

Vor kurzem posteten wir hier ein Rezepte für selb­st­gemachten Quark. Ganz zum Schluß läßt man beim Quark– wie auch beim Käse­herstellen die Molke von der Bruch­masse abfließen. Und genau diese Molke kön­nen Sie noch weit­er­ver­wen­den. Wie und warum, zeigen wir Ihnen.

Was ist Molke?

Molke ist der wäss­rige Teil, der im Topf bleibt, wenn sich der Bruch bildet und abgeschöpft wird. Sie besteht zu 94 Prozent aus Wasser und zu 4–5 Prozent aus Milchzucker und ist so gut wie fet­tfrei. Zudem enthält sie Milch­säure, Vit­a­mine, Kalium, Cal­cium, Phos­phor und Molken­pro­tein (wichtiges Milchei­weiß). Sie kön­nen die gesunde Molke ein­fach trinken. Sie soll beispiel­sweise gut gegen Magen– und Darmbeschw­er­den helfen. Molke kann man aber auch anders ver­wen­den. Wie wäre es mit selb­s­gemachtem Ricotta?

Zutaten

2 l Molke vom Vortag (nicht älter)
200 ml Vollmilch
Saft von einer Zitrone

Molke und Milch mis­chen, auf 80 °C erwär­men, aber nicht kochen lassen. Gemisch vom Herd nehmen und den Zitro­nen­saft ein­rühren. 1 h bei 80 °C im Back­ofen ste­hen lassen. Den Bruch in eine mit Käse­leinen (oder Baum­woll­tuch) aus­gelegten Form füllen. Leinen an den vier Ecken hochnehmen und Molke abfließen lassen. 5–6 h abtropfen lassen. Ricotta rasch verzehren, spätestens nach 1–2 Tagen.

Guten Appetit!

Buchempfehlung zum Thema aus dem Ulmer Ver­lag

Joghurt, Quark und Käse. Natür­lich selbst gemacht. Cosima Bellersen Quirini. 2011. 148 S., 65 Farb­fo­tos, Klap­pen­broschur. ISBN 978–3-8001–7650-2. € 14,90

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